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Portwein - welche Arten gibt es und wie mixt man damit Cocktails?

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GRAHAM'S Fine Ruby Port
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Inhalt 0.75 l (17,32 € * / 1 l)
12,99 € *
GRAHAM'S Fine Tawny Port
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Inhalt 0.75 l (17,32 € * / 1 l)
12,99 € *
GRAHAM'S Fine White Port
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Inhalt 0.75 l (17,32 € * / 1 l)
12,99 € *
FERREIRA Ruby Port
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Inhalt 0.75 l (18,32 € * / 1 l)
13,74 € *
FERREIRA Tawny Port
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Inhalt 0.75 l (18,65 € * / 1 l)
13,99 € *
TAYLOR'S PORT Select Reserve Ruby Portwein
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Inhalt 0.75 l (19,99 € * / 1 l)
14,99 € *
FERREIRA White Port
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Inhalt 0.75 l (19,99 € * / 1 l)
14,99 € *
ROYAL OPORTO White Port Portwein
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Inhalt 0.75 l (19,99 € * / 1 l)
14,99 € *
FERREIRA "Dona Antónia" Reserva Tawny Port
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Inhalt 0.75 l (22,65 € * / 1 l)
16,99 € *
FERREIRA Late Bottled Vintage Port 2013
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Inhalt 0.75 l (23,99 € * / 1 l)
17,99 € *
GRAHAM'S Late Bottled Vintage Port
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Inhalt 0.75 l (26,65 € * / 1 l)
19,99 € *
GRAHAM'S Six Grapes Port
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Inhalt 0.75 l (26,65 € * / 1 l)
19,99 € *
GRAHAM'S Portwein Mini 5x0,05 Literflaschen
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19,99 € *
TAYLOR'S PORT Late Bottled Vintage 2012 Portwein
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Inhalt 0.75 l (29,07 € * / 1 l)
21,80 € *
GRAHAM'S The Tawny Port in Geschenkhülse
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Inhalt 0.75 l (31,99 € * / 1 l)
23,99 € *
GRAHAM'S 10 Year Old Tawny Port
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Inhalt 0.75 l (31,99 € * / 1 l)
23,99 € *
TAYLOR'S PORT 10 Year Old Tawny Portwein
TAYLOR'S PORT 10 Year Old Tawny Portwein
Inhalt 0.75 l (37,32 € * / 1 l)
27,99 € *
FERREIRA Quinta do Porto Tawny 10 Years Old Portwein
FERREIRA Quinta do Porto Tawny 10 Years Old...
Inhalt 0.75 l (39,87 € * / 1 l)
29,90 € *
GRAHAM'S Portwein Selection 5x0,2 Literflaschen
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Inhalt 1 l
34,99 € *
GRAHAM'S 20 Year Old Tawny Port in Geschenkhülse
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Inhalt 0.75 l (59,99 € * / 1 l)
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TAYLOR'S PORT 20 Year Old Tawny Portwein
TAYLOR'S PORT 20 Year Old Tawny Portwein
Inhalt 0.75 l (77,32 € * / 1 l)
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GRAHAM'S 30 Year Old Tawny Port in Geschenkhülse
GRAHAM'S 30 Year Old Tawny Port in Geschenkhülse
Inhalt 0.75 l (93,32 € * / 1 l)
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GRAHAM'S 40 Year Old Tawny Port in Geschenkhülse
GRAHAM'S 40 Year Old Tawny Port in Geschenkhülse
Inhalt 0.75 l (146,65 € * / 1 l)
109,99 € *

Portwein (oftmals kurz „Port“ genannt) ist ein üblicherweise roter, manchmal auch weißer, aufgespriteter (leicht verstärkter) Süßwein aus Portugal. Der Name kommt von der Küstenstadt Porto im Nordwesten von Portugal. Diese Stadt war damals wie heute ein Knotenpunkt für den Handel mit Portwein. Hergestellt wird der Süßwein jedoch im Douro-Tal (um den Douro, dem drittlängsten Fluss auf der Iberischen Halbinsel), einer für den Weinbau bekannten Region. Portwein ist eine geschützte Herkunftsbezeichnung, die viele Regularien voraussetzt. Zum Beispiel, dass der Wein einen Alkoholgehalt von 19 bis 22 Prozent haben muss. Das Portweininstitut IVDP (das Instituto dos Vinhos do Douro e Porto) überwacht und fördert den Anbau, die Verarbeitung der Trauben sowie den Handel damit. Deshalb kann man sich recht sicher sein, dass man auch das bekommt, was auf der Flasche steht.

Die verschiedenen Arten von Portwein

Grundsätzlich lassen sich Portweine im Bezug auf ihr Alter in zwei Typen unterteilen: Weine, die im Holzfass gereift sind und Weine, die in Flaschen gereift sind. Seit Kurzem gibt es auch Rosé-Portwein, bei dessen Herstellung in den meisten Fällen kein oder nur ein kurzer Alterungsprozess stattfindet.

Portweine kann man je nach Stil, Reifegrad, Qualitätsstufe und Rebsorten in die folgenden Kategorien untergliedern:

Ruby Ports

Ruby Port bezeichnet einen jungen, vielleicht 2 bis 3 Jahre in großen Tanks gereiften Portwein. Danach wird er mit ähnlichen Ports verblendet, filtriert und abgefüllt. Diese Weine sind dann sofort trinkfertig und reifen nicht mehr in der Flasche. Kennzeichnend ist für Ruby Ports ihre rubinrote Farbe (von der auch der Name Ruby Port herrührt) und ihr intensiver, fruchtiger Geschmack, den sie von roten Trauben erhalten. Diese Portweine eignen sich hervorragend zum Dessert oder zu Käse.

Tawny Ports

Die Portweine mit dieser Bezeichnung auf dem Label werden aus roten Trauben hergestellt und lagern zuerst 2 Jahre in großen Fässern, bevor sie in Pipas (kleine Holzfässer a 550 Liter) gefüllt werden. Hier hat der Wein viel Kontakt zum Holz und zur Luft. Deshalb oxidiert er und wandelt seine Farbe je länger er lagert von rot in ein helleres gold-braun (englisch: tawny). Nach einer beliebigen Anzahl an Jahren werden die Portweine ebenfalls mit anderen Portweinen aus anderen Jahrgängen verschnitten, danach gefiltert und abgefüllt. Was viele Leute nicht wissen: wenn eine Flasche Portwein mit der Aufschrift „10 Jahre“ versehen wurde, heißt das nicht, das alle verblendeten Weine darin 10 Jahre alt sind. Die 10 Jahre stehen auch nicht wie bei Solera-Rum für den ältesten enthaltenen Teil. Im Fall von Portwein steht jede Jahresanzahl für eine bestimmte geschmackliche und visuelle Charakteristik des Portweins sowie den Durchschnitt des Alters aller verschnittenen Weine. Es existieren die Bezeichnungen 10, 20, 30 und 40 Jahre. Der Geschmack von Tawny Ports ist in der Regel von Trockenfrüchten und Nüssen geprägt. Sie eignen sich gekühlt sehr gut als Aperitif.

Tawny Port 10 Jahre

So werden Portweine bezeichnet, die eine hellrote Farbe und Aromen von getrockneten Früchten, Gewürzen sowie eine leichte Süße besitzen.

Tawny Port 20 Jahre

Diese Ports haben in der Regel eine bernsteingoldene Farbe und duften nach reifen Früchten mit feinen Holznoten. Häufig herrschen hier komplexe Fruchtnoten mit etwas Honig, Gewürz und Holz vor.

Tawny Port 30 Jahre

Diese Bezeichnung erhalten ausschließlich hochwertige Tawny Portweine mit einer erhöhten Lagerfähigkeit und Aromenvielfalt.

Tawny Port 40 Jahre

Tawny Port 40 Jahre wird auch oft Very Old Tawny (während 10,20 und 30 Jahre Tawnys auch als Old Tawny gelten) genannt und ist die höchste Qualitätsbezeichnung, die ein Portwein erreichen kann. Sie besitzen eine unglaubliche Fülle an Aromen und beinhalten die hochwertigsten, komplexesten Weine.

Eine Besonderheit der Tawny Ports sind die Colheita Ports. Colheitas bestehen aus Trauben eines einzigen Jahrgangs und reifen mindestens 7 Jahre im Fass. Die abgefüllten Portweine sind trinkfertig und tragen auf ihrem Etikett das Jahr, in dem die Ernte der verwendeten Trauben stattgefunden hat.

Vintage Ports

Die Vintage Ports werden aus Weinen sehr gelungener Jahrgänge gemacht. Sie werden nach Qualität ausgewählt, ebenfalls verschnitten und in kleine Fässer gefüllt. Nach 2 bis 3 Jahren Reifedauer werden die Weine abgefüllt und können über Jahrzehnte hinweg in der Flasche weiterreifen. Frühestens trinkreif sind Vintage Ports nach 10 bis 12 Jahren. Wenn man ein solches Exemplar erwirbt, sollte man seiner Errungenschaft noch einige Jahre in der Flasche geben, damit sich die Aromen des Vintage Ports voll entfalten können.

Ein Verschnitt aus guten Jahrgängen, der allerdings nicht die Qualität für einen Vintage erreicht, wird übrigens Crusted Port genannt. Er wird ungefiltert abgefüllt, reift dort noch etwas weiter und muss dekantiert werden, weil sich dabei in der Flasche ein Bodensatz bildet.

Late Bottled Vintage Ports (LBVs)

Diese besonderen Vintage Ports sind ein Geheimtipp! Die Namenszusatz Late Bottled verdanken sie ihrer noch längeren Reifezeit im Fass. Late Bottled Vintage Ports reifen also länger als Vintage Ports. Dadurch ziehen diese Weine mehr Aromen aus dem Holz und so wird der Geschmack der ursprünglichen Vintage-Weine etwas „verfälscht“. Die Preise sind deshalb bei Late Bottled Vintage Ports nicht so hoch wie bei den Vintage Ports.

Manche Ports tragen die Aufschrift ‚Garrafeira‘, die übersetzt nichts anderes als ‚Flaschenlager‘ bedeutet und Weine bezeichnet, die 3 bis 6 Jahre in Fässern sowie mindestens 8 Jahre in Flaschen verbrachten.

Rosé Portwein

Diese Portweine ähneln in der Herstellung den Ruby Ports. Der Unterschied ist, dass dem Traubenmost spätestens am zweiten Tag des Gährprozesses die Traubenschalen entzogen werden. So gelangt nicht so viel Farbstoff der Schale in den Wein. Danach werden Rosé Portweine meist nur 2 Jahre in großen Tanks gelagert. Sie haben meist eine Farbe von einem rötlichen rosa. Häufig zeigen sich im Bouquet angenehm süß-fruchtige Aromen von Erdbeeren, Himbeeren und Kirschen. Rosé Ports eignen sich nicht zum Lagern und sollten kühl, auf Eis oder in Cocktails genossen werden.

White Port

Weißer Portwein wird für gewöhnlich aus weißen Trauben gemacht. Er lagert circa 3 Jahre und wird (wie alle undatierten Portweine) mit anderen Rebsorten aus unterschiedlichen Jahrgängen verschnitten und dann abgefüllt. Der Geschmack reicht von fruchtig subtil bis fruchtig trocken. Im Abgang können Noten von Nüssen oder sogar medizinische Noten erkennbar sein. Die Süßegrade (z.B. Very Sweet, Sweet, Semi Dry, Dry oder Extra Dry) und der Weine sind meist auf dem Etikett der Flasche zu finden. Neben dem puren Genuss wird White Port in Portugal auch gerne für sommerliche Longdrinks benutzt. Hierzulande sind Portwein-Drinks mit White Port bislang eher unbekannt. White Port wird vor dem Essen gekühlt serviert.

Es gibt viele Namenszusätze, die bei Portwein auf besondere Eigenschaften hinweisen. Extra Dry oder Chip Dry beschreibt zum Beispiel einen besonders trockenen weißen Portwein. Bei allen Portweinen, bei denen ‚Fine‘ oder ‚Reserva‘ auf dem Label steht, handelt es sich um von der Winzerei als besonders hochwertig erachtete Exemplare. Diese Aufschriften werden von der IVDP allerdings nicht reglementiert.

Portwein online kaufen bei Perola

Perola bietet nicht nur ausgewählte, hochwertige Spirituosen an, sondern hat auch einige außergewöhnliche Portweine im Sortiment. Sie erhalten bei uns die besten Portweine zum Beispiel von Graham’s, Justino’s, Ferreira und Taylor’s, die seit Jahren für hochwertige Ports stehen. Bei Perola können Sie die meisten Portwein-Arten in verschiedenen Reifegraden kaufen.

Sehen Sie sich auch unsere Probierpakete an, mit denen Sie sich ein besseres Bild von den vielen verschiedenen Portwein-Stilen verschaffen und ihren persönlichen Favoriten finden können, ohne direkt eine große Flasche kaufen zu müssen.

Entdecken Sie in unseren aromatischen Ports ausgefallene Geschenke für jeden Anlass, eine spannende Cocktail-Zutat oder ihren neuen Lieblingswein für entspannte Abende mit Familie und Freunden. Wir liefern Ihnen die Produkte entspannt nach Hause. Kommen Sie auch gerne vorbei und lassen Sie sich persönlich beraten, bevor Sie einen Portwein kaufen.

Portwein in Cocktails

In Portugal mixt man im Sommer gerne erfrischende Portwein-Cocktails, wie zum Beispiel einen Porto-Tonic (auch Portonic genannt), bei dem schlicht und einfach weißer oder Rosé Portwein mit einem Tonic Water aufgegossen wird. Hier in Deutschland wird Portwein meist nur als Zutat für äußerst spezielle Drinks genutzt. Dabei kann ein fruchtiger Portwein Tonic eine leckere und vor allem eine stilvollere Alternative zu einem Hugo oder einem Aperol Spritz sein. Da die Regularien von Portwein so streng kontrolliert werden, kann man sich sicher sein, dass man stets ein hochwertiges Produkt für seine Drinks erhält. Zudem ist der Alkoholgehalt eines Port-Tonics recht niedrig. Eine schöne Abwandlung des Caipirinhas – und damit auch der Beweis, dass man mit Portwein auch ‚richtige‘ Drinks mixen kann – ist der neben dem Porto-Tonic auch der Caipiporto:

  • 6 cl weißer Portwein
  • 4 Limettenviertel
  • 2 cl Zuckersirup oder 2 Esslöffel brauner Zucker

 

Zerdrücken Sie die Limetten leicht und geben Sie sie mit dem Zucker in einen Shaker. Gießen Sie den Portwein darüber, geben Sie Eis hinzu und shaken Sie kurz. Strainen Sie den Drink in ein mit Eis gefülltes Wein- oder Longdrinkglas.

Portwein (oftmals kurz „Port“ genannt) ist ein üblicherweise roter, manchmal auch weißer, aufgespriteter (leicht verstärkter) Süßwein aus Portugal. Der Name kommt von der Küstenstadt Porto im... mehr erfahren »
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Portwein - welche Arten gibt es und wie mixt man damit Cocktails?

Portwein (oftmals kurz „Port“ genannt) ist ein üblicherweise roter, manchmal auch weißer, aufgespriteter (leicht verstärkter) Süßwein aus Portugal. Der Name kommt von der Küstenstadt Porto im Nordwesten von Portugal. Diese Stadt war damals wie heute ein Knotenpunkt für den Handel mit Portwein. Hergestellt wird der Süßwein jedoch im Douro-Tal (um den Douro, dem drittlängsten Fluss auf der Iberischen Halbinsel), einer für den Weinbau bekannten Region. Portwein ist eine geschützte Herkunftsbezeichnung, die viele Regularien voraussetzt. Zum Beispiel, dass der Wein einen Alkoholgehalt von 19 bis 22 Prozent haben muss. Das Portweininstitut IVDP (das Instituto dos Vinhos do Douro e Porto) überwacht und fördert den Anbau, die Verarbeitung der Trauben sowie den Handel damit. Deshalb kann man sich recht sicher sein, dass man auch das bekommt, was auf der Flasche steht.

Die verschiedenen Arten von Portwein

Grundsätzlich lassen sich Portweine im Bezug auf ihr Alter in zwei Typen unterteilen: Weine, die im Holzfass gereift sind und Weine, die in Flaschen gereift sind. Seit Kurzem gibt es auch Rosé-Portwein, bei dessen Herstellung in den meisten Fällen kein oder nur ein kurzer Alterungsprozess stattfindet.

Portweine kann man je nach Stil, Reifegrad, Qualitätsstufe und Rebsorten in die folgenden Kategorien untergliedern:

Ruby Ports

Ruby Port bezeichnet einen jungen, vielleicht 2 bis 3 Jahre in großen Tanks gereiften Portwein. Danach wird er mit ähnlichen Ports verblendet, filtriert und abgefüllt. Diese Weine sind dann sofort trinkfertig und reifen nicht mehr in der Flasche. Kennzeichnend ist für Ruby Ports ihre rubinrote Farbe (von der auch der Name Ruby Port herrührt) und ihr intensiver, fruchtiger Geschmack, den sie von roten Trauben erhalten. Diese Portweine eignen sich hervorragend zum Dessert oder zu Käse.

Tawny Ports

Die Portweine mit dieser Bezeichnung auf dem Label werden aus roten Trauben hergestellt und lagern zuerst 2 Jahre in großen Fässern, bevor sie in Pipas (kleine Holzfässer a 550 Liter) gefüllt werden. Hier hat der Wein viel Kontakt zum Holz und zur Luft. Deshalb oxidiert er und wandelt seine Farbe je länger er lagert von rot in ein helleres gold-braun (englisch: tawny). Nach einer beliebigen Anzahl an Jahren werden die Portweine ebenfalls mit anderen Portweinen aus anderen Jahrgängen verschnitten, danach gefiltert und abgefüllt. Was viele Leute nicht wissen: wenn eine Flasche Portwein mit der Aufschrift „10 Jahre“ versehen wurde, heißt das nicht, das alle verblendeten Weine darin 10 Jahre alt sind. Die 10 Jahre stehen auch nicht wie bei Solera-Rum für den ältesten enthaltenen Teil. Im Fall von Portwein steht jede Jahresanzahl für eine bestimmte geschmackliche und visuelle Charakteristik des Portweins sowie den Durchschnitt des Alters aller verschnittenen Weine. Es existieren die Bezeichnungen 10, 20, 30 und 40 Jahre. Der Geschmack von Tawny Ports ist in der Regel von Trockenfrüchten und Nüssen geprägt. Sie eignen sich gekühlt sehr gut als Aperitif.

Tawny Port 10 Jahre

So werden Portweine bezeichnet, die eine hellrote Farbe und Aromen von getrockneten Früchten, Gewürzen sowie eine leichte Süße besitzen.

Tawny Port 20 Jahre

Diese Ports haben in der Regel eine bernsteingoldene Farbe und duften nach reifen Früchten mit feinen Holznoten. Häufig herrschen hier komplexe Fruchtnoten mit etwas Honig, Gewürz und Holz vor.

Tawny Port 30 Jahre

Diese Bezeichnung erhalten ausschließlich hochwertige Tawny Portweine mit einer erhöhten Lagerfähigkeit und Aromenvielfalt.

Tawny Port 40 Jahre

Tawny Port 40 Jahre wird auch oft Very Old Tawny (während 10,20 und 30 Jahre Tawnys auch als Old Tawny gelten) genannt und ist die höchste Qualitätsbezeichnung, die ein Portwein erreichen kann. Sie besitzen eine unglaubliche Fülle an Aromen und beinhalten die hochwertigsten, komplexesten Weine.

Eine Besonderheit der Tawny Ports sind die Colheita Ports. Colheitas bestehen aus Trauben eines einzigen Jahrgangs und reifen mindestens 7 Jahre im Fass. Die abgefüllten Portweine sind trinkfertig und tragen auf ihrem Etikett das Jahr, in dem die Ernte der verwendeten Trauben stattgefunden hat.

Vintage Ports

Die Vintage Ports werden aus Weinen sehr gelungener Jahrgänge gemacht. Sie werden nach Qualität ausgewählt, ebenfalls verschnitten und in kleine Fässer gefüllt. Nach 2 bis 3 Jahren Reifedauer werden die Weine abgefüllt und können über Jahrzehnte hinweg in der Flasche weiterreifen. Frühestens trinkreif sind Vintage Ports nach 10 bis 12 Jahren. Wenn man ein solches Exemplar erwirbt, sollte man seiner Errungenschaft noch einige Jahre in der Flasche geben, damit sich die Aromen des Vintage Ports voll entfalten können.

Ein Verschnitt aus guten Jahrgängen, der allerdings nicht die Qualität für einen Vintage erreicht, wird übrigens Crusted Port genannt. Er wird ungefiltert abgefüllt, reift dort noch etwas weiter und muss dekantiert werden, weil sich dabei in der Flasche ein Bodensatz bildet.

Late Bottled Vintage Ports (LBVs)

Diese besonderen Vintage Ports sind ein Geheimtipp! Die Namenszusatz Late Bottled verdanken sie ihrer noch längeren Reifezeit im Fass. Late Bottled Vintage Ports reifen also länger als Vintage Ports. Dadurch ziehen diese Weine mehr Aromen aus dem Holz und so wird der Geschmack der ursprünglichen Vintage-Weine etwas „verfälscht“. Die Preise sind deshalb bei Late Bottled Vintage Ports nicht so hoch wie bei den Vintage Ports.

Manche Ports tragen die Aufschrift ‚Garrafeira‘, die übersetzt nichts anderes als ‚Flaschenlager‘ bedeutet und Weine bezeichnet, die 3 bis 6 Jahre in Fässern sowie mindestens 8 Jahre in Flaschen verbrachten.

Rosé Portwein

Diese Portweine ähneln in der Herstellung den Ruby Ports. Der Unterschied ist, dass dem Traubenmost spätestens am zweiten Tag des Gährprozesses die Traubenschalen entzogen werden. So gelangt nicht so viel Farbstoff der Schale in den Wein. Danach werden Rosé Portweine meist nur 2 Jahre in großen Tanks gelagert. Sie haben meist eine Farbe von einem rötlichen rosa. Häufig zeigen sich im Bouquet angenehm süß-fruchtige Aromen von Erdbeeren, Himbeeren und Kirschen. Rosé Ports eignen sich nicht zum Lagern und sollten kühl, auf Eis oder in Cocktails genossen werden.

White Port

Weißer Portwein wird für gewöhnlich aus weißen Trauben gemacht. Er lagert circa 3 Jahre und wird (wie alle undatierten Portweine) mit anderen Rebsorten aus unterschiedlichen Jahrgängen verschnitten und dann abgefüllt. Der Geschmack reicht von fruchtig subtil bis fruchtig trocken. Im Abgang können Noten von Nüssen oder sogar medizinische Noten erkennbar sein. Die Süßegrade (z.B. Very Sweet, Sweet, Semi Dry, Dry oder Extra Dry) und der Weine sind meist auf dem Etikett der Flasche zu finden. Neben dem puren Genuss wird White Port in Portugal auch gerne für sommerliche Longdrinks benutzt. Hierzulande sind Portwein-Drinks mit White Port bislang eher unbekannt. White Port wird vor dem Essen gekühlt serviert.

Es gibt viele Namenszusätze, die bei Portwein auf besondere Eigenschaften hinweisen. Extra Dry oder Chip Dry beschreibt zum Beispiel einen besonders trockenen weißen Portwein. Bei allen Portweinen, bei denen ‚Fine‘ oder ‚Reserva‘ auf dem Label steht, handelt es sich um von der Winzerei als besonders hochwertig erachtete Exemplare. Diese Aufschriften werden von der IVDP allerdings nicht reglementiert.

Portwein online kaufen bei Perola

Perola bietet nicht nur ausgewählte, hochwertige Spirituosen an, sondern hat auch einige außergewöhnliche Portweine im Sortiment. Sie erhalten bei uns die besten Portweine zum Beispiel von Graham’s, Justino’s, Ferreira und Taylor’s, die seit Jahren für hochwertige Ports stehen. Bei Perola können Sie die meisten Portwein-Arten in verschiedenen Reifegraden kaufen.

Sehen Sie sich auch unsere Probierpakete an, mit denen Sie sich ein besseres Bild von den vielen verschiedenen Portwein-Stilen verschaffen und ihren persönlichen Favoriten finden können, ohne direkt eine große Flasche kaufen zu müssen.

Entdecken Sie in unseren aromatischen Ports ausgefallene Geschenke für jeden Anlass, eine spannende Cocktail-Zutat oder ihren neuen Lieblingswein für entspannte Abende mit Familie und Freunden. Wir liefern Ihnen die Produkte entspannt nach Hause. Kommen Sie auch gerne vorbei und lassen Sie sich persönlich beraten, bevor Sie einen Portwein kaufen.

Portwein in Cocktails

In Portugal mixt man im Sommer gerne erfrischende Portwein-Cocktails, wie zum Beispiel einen Porto-Tonic (auch Portonic genannt), bei dem schlicht und einfach weißer oder Rosé Portwein mit einem Tonic Water aufgegossen wird. Hier in Deutschland wird Portwein meist nur als Zutat für äußerst spezielle Drinks genutzt. Dabei kann ein fruchtiger Portwein Tonic eine leckere und vor allem eine stilvollere Alternative zu einem Hugo oder einem Aperol Spritz sein. Da die Regularien von Portwein so streng kontrolliert werden, kann man sich sicher sein, dass man stets ein hochwertiges Produkt für seine Drinks erhält. Zudem ist der Alkoholgehalt eines Port-Tonics recht niedrig. Eine schöne Abwandlung des Caipirinhas – und damit auch der Beweis, dass man mit Portwein auch ‚richtige‘ Drinks mixen kann – ist der neben dem Porto-Tonic auch der Caipiporto:

  • 6 cl weißer Portwein
  • 4 Limettenviertel
  • 2 cl Zuckersirup oder 2 Esslöffel brauner Zucker

 

Zerdrücken Sie die Limetten leicht und geben Sie sie mit dem Zucker in einen Shaker. Gießen Sie den Portwein darüber, geben Sie Eis hinzu und shaken Sie kurz. Strainen Sie den Drink in ein mit Eis gefülltes Wein- oder Longdrinkglas.

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