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Polugar online kaufen: der traditionelle Vorläufer des Vodka

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POLUGAR No. 3 Caraway 700ml; 38,5% Vol.
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Inhalt 5.7 l (6,71 € * / 1 l)
38,25 € *
POLUGAR No.1 Rye & Wheat 700ml; 38,5% Vol.
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Inhalt 0.7 l (55,70 € * / 1 l)
38,99 € *
POLUGAR No.4 Honey & Allspice 700ml; 38,5% Vol.
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Inhalt 0.7 l (67,13 € * / 1 l)
46,99 € *

Frägt man nach DER russischen Spirituose, schreit jeder sofort Vodka. Das war aber nicht immer so: Bis 1895 war der sogenannte Polugar die beliebteste Spirituose des Landes: Traditioneller Brotwein aus Roggen und Weizen gebrannt auf Pot Stills statt modernerer Column Stills – und deswegen aromatischer, intensiver und voller spannender Getreidearomen. Alles andere als geschmacksneutral. Aber halt: Was ist denn 1895 passiert, das wir die Spirituose heute nicht mehr kennen?

Das Staatsmonopol auf Vodka

Polugar brannte man damals auf Pot Stills und filterte ihn zwar wie Vodka heutzutage auch, aber mit einem speziellen Verfahren über Eiweiß und Birkenholzkohle. Das sorgte für einen klaren, aber intensiven Brand. 1985 dann entschied Russland, das es Zeit wäre für ein Staatsmonopol auf Spirituosen: Die Pot Stills wurden vernichtet, Ethanol aus Column Stills, totgefiltert und mit Trinkwasser verdünnt, war fortan die einzige noch zu bekommende Spirituose. Bis heute ist die Herstellung von russischem Polugar nicht erlaubt.

Was den Russen Alexey Rodionov und seinen Vater allerdings nicht davon abgehalten hat, das uralte Getränk wieder auferstehen zu lassen: Nachdem sie lange und intensiv über den vergessenen „Brotwein“, wie man Polugar auch nennt, recherchiert hatten, gründeten sie ihre eigene Brennerei in Polen. Nach traditionellen Rezepten und auf Pot Stills, die speziell für ihr Produkt nach Zeichnungen aus dem 19. Jahrhundert hergestellt wurden.

Polugar ist wieder da

Als wäre die Produktion eines einzelnen solchen Brotweins für Fans geschmackvoller Vodkas und Freunde russischer Historie nicht schon spannend genug, versucht Polugar sogar, die komplette historische Bandbreite der vergessenen Spirituosen wiederzubeleben: Reine Weizen- und Roggen-Varianten, ein Single Malt Rye und diverse Varianten, die der Einfachheit halber zwar nur durchnummeriert sind, aber geschmacklich alles andere als einfallslos:

Der No.1 mixt Weizen und Roggen zu einem intensiv-brotigen Brand, No.3 fügt der Mischung Kümmel hinzu, was im Mund als intensiv gewürztes Kümmelbrot ankommt. No. 6 glänzt mit einem intensiven Pfeffer- und Chili-Aroma und No. 10 mit Wacholder erinnert an einen sehr urigen, brachialen Gin. No. 2 bringt dann sogar Knoblauch und Pfeffer in einem Destillat zusammen.

Wie trinkt man Polugar?

Der sehr brotlastige Geschmack und die sehr Essens-orientierten Infusionen kommen nicht von ungefähr: Auch, wenn man mit Polugar durchaus interessante Drinks mixen kann, in seinem Kern ist er eine Foodpairing-Spirituose: man trinkt ihn pur, auf Zimmertemperatur zu einem guten und deftigen Essen, zu Schweinebraten, Schinken oder Wurst, zu Schwarzbrot oder Sauerkraut.

So rustikal das klingt, so edel ist seine Aufmachung: Die wuchtigen Flaschen sind der Schnupftabakdose der russischen Kaiserin Elisabeth nachempfunden, die sie 1745 besaß. Einige Editionen des Polugars sind handnummeriert, was auch nochmal den Fokus auf Small Batch-Produktionen hervorheben. Polugar ist ein uriges Produkt mit seinen sehr intensiven Aromen von Brot und Gewürzen, mit seiner Rohbrand-Urgewalt – aber er ist auch ein Produkt mit einem unnachahmlichem Sinn für Stil. 

Frägt man nach DER russischen Spirituose, schreit jeder sofort Vodka . Das war aber nicht immer so: Bis 1895 war der sogenannte Polugar die beliebteste Spirituose des Landes: Traditioneller... mehr erfahren »
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Polugar online kaufen: der traditionelle Vorläufer des Vodka

Frägt man nach DER russischen Spirituose, schreit jeder sofort Vodka. Das war aber nicht immer so: Bis 1895 war der sogenannte Polugar die beliebteste Spirituose des Landes: Traditioneller Brotwein aus Roggen und Weizen gebrannt auf Pot Stills statt modernerer Column Stills – und deswegen aromatischer, intensiver und voller spannender Getreidearomen. Alles andere als geschmacksneutral. Aber halt: Was ist denn 1895 passiert, das wir die Spirituose heute nicht mehr kennen?

Das Staatsmonopol auf Vodka

Polugar brannte man damals auf Pot Stills und filterte ihn zwar wie Vodka heutzutage auch, aber mit einem speziellen Verfahren über Eiweiß und Birkenholzkohle. Das sorgte für einen klaren, aber intensiven Brand. 1985 dann entschied Russland, das es Zeit wäre für ein Staatsmonopol auf Spirituosen: Die Pot Stills wurden vernichtet, Ethanol aus Column Stills, totgefiltert und mit Trinkwasser verdünnt, war fortan die einzige noch zu bekommende Spirituose. Bis heute ist die Herstellung von russischem Polugar nicht erlaubt.

Was den Russen Alexey Rodionov und seinen Vater allerdings nicht davon abgehalten hat, das uralte Getränk wieder auferstehen zu lassen: Nachdem sie lange und intensiv über den vergessenen „Brotwein“, wie man Polugar auch nennt, recherchiert hatten, gründeten sie ihre eigene Brennerei in Polen. Nach traditionellen Rezepten und auf Pot Stills, die speziell für ihr Produkt nach Zeichnungen aus dem 19. Jahrhundert hergestellt wurden.

Polugar ist wieder da

Als wäre die Produktion eines einzelnen solchen Brotweins für Fans geschmackvoller Vodkas und Freunde russischer Historie nicht schon spannend genug, versucht Polugar sogar, die komplette historische Bandbreite der vergessenen Spirituosen wiederzubeleben: Reine Weizen- und Roggen-Varianten, ein Single Malt Rye und diverse Varianten, die der Einfachheit halber zwar nur durchnummeriert sind, aber geschmacklich alles andere als einfallslos:

Der No.1 mixt Weizen und Roggen zu einem intensiv-brotigen Brand, No.3 fügt der Mischung Kümmel hinzu, was im Mund als intensiv gewürztes Kümmelbrot ankommt. No. 6 glänzt mit einem intensiven Pfeffer- und Chili-Aroma und No. 10 mit Wacholder erinnert an einen sehr urigen, brachialen Gin. No. 2 bringt dann sogar Knoblauch und Pfeffer in einem Destillat zusammen.

Wie trinkt man Polugar?

Der sehr brotlastige Geschmack und die sehr Essens-orientierten Infusionen kommen nicht von ungefähr: Auch, wenn man mit Polugar durchaus interessante Drinks mixen kann, in seinem Kern ist er eine Foodpairing-Spirituose: man trinkt ihn pur, auf Zimmertemperatur zu einem guten und deftigen Essen, zu Schweinebraten, Schinken oder Wurst, zu Schwarzbrot oder Sauerkraut.

So rustikal das klingt, so edel ist seine Aufmachung: Die wuchtigen Flaschen sind der Schnupftabakdose der russischen Kaiserin Elisabeth nachempfunden, die sie 1745 besaß. Einige Editionen des Polugars sind handnummeriert, was auch nochmal den Fokus auf Small Batch-Produktionen hervorheben. Polugar ist ein uriges Produkt mit seinen sehr intensiven Aromen von Brot und Gewürzen, mit seiner Rohbrand-Urgewalt – aber er ist auch ein Produkt mit einem unnachahmlichem Sinn für Stil. 

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