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In acht Flaschen zur eigenen Hausbar

Ein paar Flaschen Spirituosen hat jeder zu Hause – aber deswegen gleich von „meiner Hausbar“ sprechen? Trauen sich viel weniger Leute als man denkt. Denn wann hat man schon eine „richtige“ Hausbar? Wenn man von jeder Spirituosen-Kategorie mindestens eine Flasche im Schrank hat? Wenn man mehr als 10 Cocktails nachmixen kann?

Alles Unfug: Sobald ihr auch nur eine Flasche in der Küche stehen habt, die euch begeistert und mit der ihr euch ausführlich beschäftigt habt, dürft ihr von einer Hausbar sprechen. Euer privater Vorrat muss nicht den Ansprüchen der Gastronomie genügen – und wenn euch Bourbon Whiskey einfach nicht schmeckt, inklusive der zugehörigen Drinks, warum solltet ihr euch dann einen kaufen?

Ich will mir eine komplette Hausbar aufbauen!

Aber natürlich gibt es gute Gründe, den Barschrank aufzustocken: Weil ihr mit Freunden oder Freundinnen in letzter Zeit viel mit Cocktails experimentiert und gerne gerüstet wärt. Weil ihr regelmäßig Gäste erwartet und ihnen was bieten wollt. Weil ihr euch zu Hause endlich mal all die guten Cocktails mixen wollt, die ihr nur aus Bars kennt.

Egal welcher Grund auf euch zutrifft: Wenn ihr euch entschieden habt, eine Hausbar zu eröffnen, haben wir eine gute und eine schlechte Nachricht für euch. Die Schlechte: Ein allgemeingültiges Patentrezept gibt es nicht. Woher sollen wir schließlich wissen, welchen Schnaps ihr gut findet und welchen Drink ihr mögt? Die gute Nachricht: Eine Hausbar aufbauen ist, egal worauf ihr steht, gar nicht so schwer – und beginnt mit einer einzigen Flasche. Für unsere Auswahl achten wir auf Qualität aber auch darauf, dass alles bezahlbar bleibt. Damit richten wir uns vor allem an Einsteiger und Hobby-Mixologen, die noch nicht so genau wissen, was sie wollen. Fortgeschrittene und Profis warten auf den zweiten Teil dieses Artikels in naher Zukunft.

Achtung: Wir gehen hier nur auf Spirituosen ein. Filler wie Tonic Water oder Ginger Ale und frische Zutaten wie Zitronen und Minze müsst ihr separat kaufen. Auch Champagner oder Sekt schließen wir aus, da man sie nicht einfach wie zum Beispiel Whisky nach dem Öffnen zurück ins Regal stellen kann. Sie sind aber für einige wenige Cocktails wie den French 75 eine wichtige Zutat.

Martin Miller's Gin in der 0,7-Liter-Flasche. Die eigene Hausbar: Die ersten vier Flaschen (Gesamtpreis: um 85€)

Das moderne Standardwerk für den Aufbau der Hausbar nennt sich 12 Bottle Bar – ein Projekt des Ehepaars Solmonson, das aufzeigt wie man mit nur 12 Flaschen den Großteil moderner und klassischer Drinks auch zu Hause nachmixen kann. In der groben Struktur folgen wir ihrem Vorbild und versuchen, mit möglichst wenigen Zutaten möglichst viel Bandbreite zu schaffen. Den Anfang machen diese vier Flaschen:

  • Ein möglichst massentauglicher Gin (wir empfehlen Martin Miller’s)
  • Ein guter Bourbon (Bulleit Bourbon bietet ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis)
  • Roter Vermouth (unsere Empfehlung: Belsazar Vermouth)
  • Cocktail Bitters (Angostura Bitters sind die massentauglichsten)


Klar, für den Rum- oder Cognac-Fan ist an der Stelle noch nichts geboten. Falls ihr als mit Whiskey oder Gin so gar nichts anfangen könnt, dann tauscht einfach eine der beiden Spirituosen gegen euren Liebling aus. Denn viele klassische Drinks wie ein Old Fashioned funktionieren mit praktisch jeder Spirituose. Allerdings sind Whiskey und Bourbon vor allem im Bereich der klassischen Drinks die am meisten verwendeten Zutaten. Wer über beide Augen in Rum verliebt ist, kann unsere Liste auch gerne umdrehen und mit den zweiten vier Flaschen anfangen (siehe nächsten Abschnitt). Aber wer sich an unsere Liste hält, kann damit (und mit einigen frischen Zutaten) schon eine große Bandbreite an Drinks mixen:

  • Gin Tonic
  • Gin Fizz
  • Gin Gin Mule
  • Old Fashioned
  • Manhattan
  • Whiskey Cola
  • Horse’s Neck
  • Gin & It
  • Gin Basil Smash
  • Gimlet
  • French 75
  • Bee’s Knees
  • Whiskey Sour
  • Tom Collins
  • John Collins
  • Mint Julep


Bei der Auswahl des Gins haben wir mit dem Martin Miller’s einen New Western Dry Gin gewählt, der jedoch noch ein merkliches Wacholder-Aroma besitzt, ein nicht zu kräftiger London Dry Gin wäre ebenfalls eine gute Wahl. Beim Whisky setzen wir auf Bourbon, weil er vielen Leuten schmeckt und generell etwas unkomplizierter ist, als ein Scotch oder Rye Whiskey – wer die lieber mag, kann den Bulleit aber problemlos damit ersetzen. Die Bitters erlauben euch, euren Cocktails nach Bedarf mehr Tiefe zu verleihen und sind für so manchen Klassiker wie den Old Fashioned oder einen Manhattan sogar Pflicht.

Plantantion 3 Stars Rum in der 0,7-Liter-FlascheWir arbeiten in die Breite: Rum, Triple Sec und noch mehr Wermut  (Gesamtpreis: um 70 Euro)

Ihr könnt mit nur vier Flaschen schon eine sehr beachtliche Auswahl an Drinks auf die Karte eurer Homebar schreiben – aber genau an der Stelle fangen viele jetzt an Blut zu lecken. Möchten noch ein bisschen mehr Bandbreite und sich vielleicht auch mal einen ausgefallenen Tiki-Drink mixen. Oder auf die Frage „Was hast du für Rum da?“ auch mal was anderes antworten wollen als „Gin?!“.

  • Ein fruchtiger weißer Rum (Plantation 3 Stars bietet hervorragende Preis-Leistung) 
  • Ein kräftiger gereifter Rum (Appleton 8 Jahre, kraftvoll, unverfälscht) 
  • Ein trockener Wermut (Noilly Prat, der Klassiker) 
  • Ein Orangen-Likör/Triple (Cointreau, die Referenz) 


Mit diesen nunmehr acht Flaschen sind sie perfekt gerüstet für jeden Cocktail-Abend. Die zwei Sorten Rum haben wir deshalb gewählt, weil sie je nach Cocktail eben zwei unterschiedliche Varianten benötigen – und stärker als bei anderen Spirituosen-Kategorien unterscheiden sich Rum-Sorten oft erheblich. So ist der hier vorgestellte Plantation 3 Stars sehr fruchtig, riecht nach Bananen und Tropenfrüchten, der Appleton dagegen ist eher nussig-würzig. Wermut und Triple Sec sind essenzielle Bestandteile vieler weiterer klassischer Drinks – und erweitern das Repertoire an dieser Stelle besonders gut:

  • Mojito
  • Martini
  • Gibson
  • Dark and Stormy
  • Planter’s Punch
  • Rum Manhattan
  • Rum Old Fashioned
  • Daiquiri
  • Mai Tai
  • White Lady
  • Perfect Manhattan
  • El Presidente
  • Dry Manhattan
  • Perfect Manhattan
  • Cuba Libre
  • Rum Fizz
  • Pina Colada
  • Leichtmatrose
  • Hurricane


In dieser Liste findet ihr wohlgemerkt nur sehr bekannte Cocktails – in der großen weiten Welt der Foren, Webseiten und natürlich auch Cocktail-Bücher gibt es aber eine gewaltige Menge weiterer Rezepte und wir garantieren: Mit diesen acht Flaschen könnt ihr eine große Auswahl davon nachmixen, inklusive diverser Varianten.

Scheut euch auch nicht davor, Rezepte im Detail zu verändern, vor allem wenn diese eine ganz bestimmte Spirituosen-Marke vorsehen. Zugegeben, ein Dark `n Stormy wird aus Rum mit Ginger Beer offiziell nur, wenn Gosling’s Black Seal Rum drin ist. Deswegen wird der Drink mit Appleton aber nicht schlechter. Und unter uns: wer einen Manhattan mit Bourbon statt Rye mixt, macht sich keiner Straftat schuldig. Zumindest nicht zu Hause, in den eigenen vier Wänden. Und solange keiner guckt.

Topanito Tequila in einer 0,7-Liter-Flasche. Flasche für Flasche: erweitert eure Hausbar nach Belieben

Mit acht Flaschen seid ihr schon gut dabei und könnt euren Gästen (und natürlich euch selbst) ganz viel bieten. Nun ist es an euch, eure Bar weiter auszubauen: Habt ihr an einer Kategorie einen Narren gefressen und möchtet eventuell viel mehr mit Whiskey und Whisky arbeiten? Dann bestellt euch doch Stück für Stück einen Rye, einen Scotch (rauchig oder nichtrauchig?!) und natürlich einen Irish Whiskey und experimentiert herum. Dasselbe gilt für Gin: ein Gin Fizz mit einem traditionellen London Dry und einem süßen Old Tom schmecken komplett unterschiedlich. 

Ihr möchtet lieber noch mehr in die Breite forschen? Dann haben wir hier einige weitere Flaschen für euch, inklusive der Cocktails, um die ihr eure Karte damit erweitert:

  • Campari Bitter (Negroni, Americano, Boulevardier)
  • 100%-Agave-Tequila (Margarita, Tequila Sunrise, Aquamiel, Paloma, Juan Collins, Tequila Old Fashioned, Buttermilk Margarita, Tommys Margarita)
  • Cognac (Sidecar, Between the Sheets, Brandy Daisy)
  • Wodka (Moscow Mule, Cosmopolitan, Wodka Tonic, Wodka Soda, Vesper Martini)
  • Pisco (Pisco Sour, Pisco Punch, El Capitan, Chilcano)
  • Cachaça (Caipirinha, Brazilian Mule, Batida de Maracuja, alle Arten von Batidas und Coladas)
  • Genever (Erleben Sie Gin-Cocktails auf eine vollkommen neue Art und Weise)
  • Maraschino (Martinez, Beachcomber, The Diplomat)
  • Absinth (Corpse Reviver #2, Sazerac, White Lily)

Das erste Upgrade für die Hausbar

Wer seine Hausbar gleich mit etwas exklusiveren Spirituosen ausstatten möchte, für den haben wir noch eine kleine Updgrade-Liste vorbereitet. Wohlgemerkt: dass die folgenden Produkte etwas exklusiver und teurer sind, bedeutet nicht zwangsläufig, dass sie von besserer Qualität wären – schon unsere erste Liste bot herausragende Produkte. In die nun folgenden Spirituosen floß in vielen Fällen einfach mehr Zeit und Arbeit. Was sich am Preis und teils auch in der Komplexität bemerkbar macht.

  • Gin: Martin Miller’s Westbourne Strength Gin
  • Bourbon: Elijah Craig 12 Years
  • Süßer Vermouth: Carpano Antica Formula
  • Weißer Rum: Compagnie des Indes Tricorne
  • Gereifter Rum: Compagnie des Indes Jamaica 5 Years Old
  • Trockener Vermouth: Ferdinand’s Saar Dry Riesling Vermouth
  • Triple Sec: Pierre Ferrand Triple Sec Dry Curaçao

Wie geht es weiter?

Dieser Artikel ist ein erster grober Start für alle, die sich fragen, wo und wie man am besten in die Welt der Spirituosen einsteigt. Wir möchten aber natürlich auch tiefergehende Inhalte bieten, spezifischere. Die Frage geht also an euch: Was für einen Artikel wünscht ihr euch als nächstes? Eine exklusive Hausbar-Liste mit absoluten Premium-Spirituosen? Einen Einsteiger-Guide nur und komplett für Rum? Schreibt es uns in die Kommentare. Und natürlich freuen wir uns auch über Ergänzungen und Alternativen, falls euch unsere Auswahl nicht zusagt - schließlich sind die Geschmäcker bekanntlich verschieden. 

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  • Toller Artikel, genau das richtige für den Anfänger

    Genauso einen Artikel habe ich gesucht. Das Problem beim Aufbau einer Bar ist, dass man eigentlich gar nicht durch die vielen Spirituose durchblickt. Man probiert viele Sachen, die einem auch schmecken und die man dann unbedingt in der Bar haben will. Das Ende vom Lied ist, dass man duzende Flasche da stehen und etliche Euros verflüssigt hat und trotzdem noch keinen richtigen Durchblick hat.

    Vielen Dank für diesen überblick

    Arka

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