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Martini – Cocktail-Rezept, Twists und eine Prise James Bond

Der Martini ist im Schachspiel klassischer Cocktails der König: Nicht besonders flexibel, eigentlich sehr simpel und trotzdem die prominenteste Figur auf dem Brett. Im Prinzip besteht er lediglich aus zwei Zutaten: Vermouth und Gin, im Bestfall ergänzt durch die frischen Öle einer Zitronenzeste und Cocktail Bitters. Dadurch, dass die Martinis bis zum Ende des letzten Jahrhunderts immer trockener wurden, eliminierte man den Vermouth aber teilweise sogar komplett aus der Gleichung. Aus einem aromatischen Drink wurde ein Glas kalter London Dry Gin – was sich zum Glück aber schon länger wieder ändert.

„Trockener“ Martini, was heißt das eigentlich?

Trocken gleich nicht süß, wenn es um Spirituosen und Wein geht. Beim Trockenen Martini führt das aber außerhalb der Connoisseur-Welt häufig zu Verwirrung: Schließlich ist der französische „Fortified Wine“, der Bianco, den man für den Cocktail braucht, selbst trocken, im Gegensatz zum süßen, französischen. Trotzdem bezeichnet ein „Dry Martini“ einen Drink mit einem möglichst geringen Anteil an Vermouth. Dieser Trend ging so weit, dass manche ihren Martini explizit mit Hinweisen wie „Eine ungeöffnete Flasche Wermut aus dem Augenwinkel anschauen reicht.“ bestellen.

Dabei ist es gerade die Würze des französischen Aperitifs, die dem Wacholder in diesem Drink zu vollkommen neuen Aromen verhilft. Trotzdem sollte man ihn in den meisten Fällen sparsam einsetzen, da er gerade milde Gins schnell mal überlagert. Am Ende geht es um das perfekte Zusammenspiel aus Spirituose, Wermut und Zitrone. Dafür gibt es viele Rezepte. Unser Tipp dafür ist die Kombination aus Martin Miller’s und Belsazar White.

Unser Lieblings-Rezept für einen trockenen Martini

  • 6 cl Gin
  • 1,5 cl Trockener Vermouth
  • Eine Zitronenzeste

Spirituosen zusammen auf Eiswürfeln in einem Rührglas rühren und in ein vorgekühltes Martiniglas, auch Cocktailspitz genannt, abseihen. Die Zitronenzeste mit der Schale zur Oberfläche des Drinks knicken, um die ätherischen Öle freizusetzen, und ins Glas geben.

Geschüttelt, nicht gerührt: James Bond und der berühmteste Film-Cocktail aller Zeiten

Bartender, Gastronomen und Hobby-Mixologen wissen längst, dass man einen Martini rühren muss. Schüttelt man ihn im Cocktail-Shaker, wird er trüb und voller Eissplitter. Da hilft auch nichts, das man ganz bestimmt mindestens so cool klingt wie James Bond, wenn man seinen Drink „Geschüttelt, nicht gerührt!“ ordert. Ein Rührglas ist ergo Pflicht.

Dabei bestellte der englische Geheimagent in den Romanen von Ian Fleming und dem Film Casino Royale eigentlich keinen Martini, sondern einen Twist namens Vesper Martini. Der besteht aus drei Teilen Gordon’s, einem Teil Wodka und einem halben Teil Kina Lillet – einem Quinquina, der leider seit den 80ern nicht mehr hergestellt wird. Und der wird dann nach Originalrezept sogar geschüttelt und wie die ganz normale Variante mit Zitronenschale garniert. Allerdings wird der Vesper nicht in einem klassischen Cocktailglas sondern in einem tiefen Sektkelch garniert.

Wodka Martini, Gibson und Dirty Martini: Die bekanntesten Twists

Der Wodka Martini ist wahrscheinlich der bekannteste und meistverbreitete Twist dieses klassischen Cocktails – im Prinzip ersetzt man hierbei lediglich den Gin zugunsten des Wodkas. Hier bietet sich dann auch die bekannte Garnitur mit Oliven an, die dieser geschmacksneutraleren Variante wieder ein wenig Schwung verleiht.

Weil die Kombination aus Olive und kräutrigem Aperitif aber auch in der Originalversion funktioniert, entwickelte sich schon sehr früh der Dirty Martini: Hier wird Olivenlake mit ins Glas gegeben oder teilweise sogar mit gemuddelten Oliven gearbeitet, die dem Drink sein „schmutziges“ Äußeres verleihen. Garniert man den Drink übrigens weder mit Zitrone noch mit Olive, sondern mit einer Perlzwiebel, dann nennt sich der Cocktail „Gibson“.

Der Martini gehört zu einer sehr großen Familie klassischer Drinks aus Spirituosen, Vermouth und Bitters, zu denen auch der Manhattan und der Martinez zählen. Wer über die Geschichte und die Hintergründe dieser Drinks mehr erfahren möchte, dem empfehlen wir einen Blick auf Bar-vademecum.de.

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